Ein typischer Gesprächsverlauf

Die Vorbereitung – gut und umfassend informieren

Es macht immer Eindruck, wenn sich ein Bewerber/eine Bewerberin im Gespräch zu seinem/ihrem Wunschausbildungsberuf und -unternehmen äußern kann. Deshalb ist es sehr wichtig, dass Sie sich vor Ihrem Gespräch über das Unternehmen, dessen Philosophie, Aufgabenbereiche und Strukturen erkundigen. Die Informatio- nen findet man in Infobroschüren, bei der Industrie- und Handelskammer oder auf der Website des Betriebs. Eventuell kennen Sie ja jemanden, der bereits in Ihrem Wunschunternehmen arbeitet und der Ihnen mehr darüber erzählen kann.

Das Gespräch – so kann es ablaufen

Das Vorstellungsgespräch folgt keinem bestimmten Muster, setzt sich aber üblicher- weise aus festen Bestandteilen zusammen. Im Normalfall werden Sie in den Raum gebeten und stellen sich kurz vor. Manchmal folgt eine kurze Präsentation des Unternehmens. Eventuell werden Sie gebeten, Ihren Lebenslauf vorzustellen, bevor Ihr Gegenüber Ihnen Fragen dazu stellt.

Ein beispielhafter Gesprächsverlauf

  • Begrüßung
  • Vorstellung der Beteiligten
  • Informationen über das Unternehmen
  • Persönliche Daten (Vorstellung Ihrer Person, Fragen zu Ihrem Lebenslauf, Fragen zu Ihrem persönlichen Umfeld, Fragen zu Ihrer Berufswahl, Fragen zum Grund Ihrer Bewerbung)
  • Fachliche Eignung (Leistungen, Kenntnisse, Erfahrungen, Vorstellungen und Erwartungen)
  • Persönliche Eignung (subjektive Eignungseinschätzung, Analyse von Stärken und Schwächen sowie Zielen und beruflichen Ambitionen)
  • Rahmendaten (Einstiegsdatum, Tätigkeit, Perspektive, Erwartungen, Gehalt, sonstige Leistungen)
  • Ihre Fragen
  • Abschluss (Dank, Informationen über den weiteren Entscheidungsprozess)
  • Verabschiedung (Smalltalk und gute Wünsche)

Auch bei kritischen Fragen gelassen bleiben

Denken Sie immer daran: Ein Unternehmen lädt Sie nur zum Vorstellungsgespräch ein, wenn es an Ihnen interessiert ist. Bleiben Sie also gelassen, auch wenn kritische Fragen gestellt werden. Meist geht es vor allem darum, wie Sie mit der Situation umgehen.

Jetzt sind Sie gefragt

Üblicherweise werden in einem Bewerbungsgespräch die wichtigsten Punkte erörtert. Aber gegen Ende des Gesprächs werden Sie sicher gefragt, ob für Sie noch Fragen offengeblieben sind. Überlegen Sie sich am besten vorher, was Sie wissen möchten. Fragen zu Gehalt, Überstunden, Sonderzahlungen und Urlaub sollten Sie erst gegen Ende der Unterhaltung stellen.

Mögliche Fragen

• Wie lange bilden Sie schon in dem Beruf aus?
• Wie viele Auszubildende bilden Sie insgesamt und in diesem Beruf aus? • Wie häufig findet der Berufsschulunterricht statt?
• Wie sieht meine Einarbeitungsphase/Betreuung aus?
• Bin ich in ein Team eingebunden?
• Wer sind meine weiteren Vorgesetzten und Kollegen und Kolleginnen? • Habe ich einen persönlichen Betreuer/eine persönliche Betreuerin?
• Welche Abteilungen werde ich kennenlernen?
• Wie sieht mein Arbeitsplatz aus?
• Welche Übernahmechancen bestehen?
• Kann ich bei guten Leistungen meine Ausbildungszeit verkürzen?
• Wann kann ich mit einer Rückmeldung rechnen?

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